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Home 2017-10-30T16:39:17+00:00

Über das Projekt

GESCHICHTE(N) SCHREIBEN

Das Schreiben von Texten wird in einer Wissens- und Kommunikationsgesellschaft als eine Zentrale Fähigkeit betrachtet. Zugleich kann Schreiben für die Strukturierung des Denkens genutzt werden. Geschichte(n) über Vergangenes zu erzählen, ist ebenfalls nur in Form von Sprache möglich.

Sprache im Geschichtsunterricht

Sprache ist im Geschichtsunterricht nicht allein Medium der Kommunikation, sondern auch – in der Form von Quellen und Darstellungen – zentraler Untersuchungsgegenstand. Es ist davon auszugehen, dass allgemeine und fachsprachliche Kompetenzen eine wichtige Rolle für historisches Denken spielen. „Narrative Kompetenz“ anzubahnen, gilt deshalb als wichtige, aber auch sehr anspruchsvolle Aufgabe des Geschichtsunterrichts.

Ziele des Projekts

Die Interventionsstudie untersucht erstmals in der Deutschschweiz die Wirksamkeit didaktischer Massnahmen zur Förderung historischen Schreibens im gymnasialen Geschichtsunterricht des 10./11. Schuljahres. Die Intervention dauert ein Semester und beinhaltet u.a. den Umgang mit Quellen und Darstellungen, die Auseinandersetzung mit Gütekriterien historischer Texte, Planungsstrategien sowie Textüberarbeitung mittels Peer Feedback.

Informationen zum Projekt

  • Weiterbildung: zwei Termine (August, November)
  • Tests: zwei Termine (August, Januar)
  • Schreibtraining: (Oktober bis Januar anhand des Themas Nationalismus oder Migration, vorbereitet vom Projektteam
zu den Themen

Nationalismus ist ein vielschichtiges historisches Phänomen mit hohem Aktualitätsbezug und grosser Medienpräsenz. Die Unterrichtseinheit nimmt die gegenwärtige internationale Debatte um den Nationalismus als Ausgangspunkt, geht anschliessend auf die liberalen Wurzeln des Nationalismus im frühen europäischen 19. Jahrhundert ein und zeigt am Beispiel der Schweiz, wie die Idee der Nation trotz unterschiedlicher Interessen in einen Nationalstaat münden konnte.

Migration ist nicht erst im Zusammenhang der Flüchtlingskrise der letzten Jahre ein vieldiskutiertes gesellschaftliches und politisches Thema.  Die Unterrichtseinheit setzt bei der gegenwärtigen Diskussion um Migration an und vermittelt danach anhand der Schweizer Auswanderung nach Amerika im 19. Jahrhundert sowie der Debatte um die sogenannte „Überfremdung“  in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts exemplarische Einsichten in die historische Tiefe des Themas.

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